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    Endogene Schmerzmodulation bei chronischen Schmerzen. Prinzipien, Durchführung und Nutzen für Physiotherapeuten (S-08)

    Freitag, 28. September 2018 I 13:45 - 14:30

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    Fast alle Erwachsenen hatten schon mal muskuloskelettale Beschwerden. Nicht wenige davon haben Erfahrung mit wiederkehrenden oder chronischen Schmerzproblemen gemacht. Bei anhaltenden Beschwerden sollte bekannter Maßen nicht der Fokus auf biomedizinische bzw. strukturfixierte Modelle gesetzt werden, sondern viel mehr auf zentral-nervöse Prozesse. Wir wissen allerdings noch nicht warum gewisse Patienten anhaltende Beschwerden entwickeln und andere beschwerdefrei werden. Ebenfalls wissen wir nicht warum muskuloskelettale Befunde und Beschwerden, wie z.B. bei Arthrose, nicht zwangsmäßig zusammenhängen. Neben psychosozialen Belastungsfaktoren wird als bedeutender Wirkmechanismus v.a. die endogene Schmerzmodulation beschrieben. Das Prinzip der endogenen Schmerzmodulation stammt aus der Grundlagenforschung und wird deshalb häufig für Physiotherapeuten als „nicht-praxis relevant“ angesehen. Dabei haben Prinzipien wie die konditionierte Schmerzmodulation (engl. Conditioned Pain Modulation) oder die trainingsinduzierte Hypoalgesie einen hohen klinischen Nutzen, z.B. als Erklärungsmodell für Wirkungsweisen verschiedener Therapieansätze, für die Diagnostik von zentralen Sensibilisierungsprozessen bei chronischen Schmerzpatienten und für eine Vorhersagbarkeit auf anhaltende Schmerzen z.B. nach einer Operation. In diesem Vortrag werden die Grundprinzipen der endogenen Schmerzmodulation und die aktuelle Evidenz praxis-orientiert nahgebracht

    Referenten

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    Tibor Szikszay

    Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Universität zu Lübeck

    Raum

    Tagungsraum 2

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