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    Modulares Soft-Exoskelett zur Unterstützung von Menschen mit eingeschränkter Mobilität (S-24)

    Samstag, 29. September 2018 I 10:15 - 11:00

    domimage

    XoSoft ist ein Projekt, das von der Europäischen Kommission unterstützt wird und aktuell ein softes Exoskelett für die unteren Extremitäten entwickelt. XoSoft soll Personen mit Moblilitätseinschränkungen der unteren Extremitäten unterstützen, die meist durch eine Störung der sensorischen oder motorischen Funktion (bzw. beider Systeme) hervorgerufen werden. Bereits existierende Exoskelette haben typischerweise eine rigide, harte Struktur und sind dadurch schwer und unhandlich. Auch das Risiko für Druckstellen und Dekubiti ist bei diesen Modellen stark erhöht. Im Gegensatz dazu wird XoSoft eine softe, flexible und adaptierbare Struktur aufweisen und aufgrund der zugrundeliegenden Materialien leicht sein. Während bereits existierende Exoskelette versuchen, einen kompletten Ausfall der sensomotorischen Funktionen zu ersetzten, soll XoSoft vielmehr bestehende aber verminderte Funktionen maßgeschneidert unterstützen. Dazu wird es aus verschiedenen Modulen (für den Fuß-, das Knie- und Hüftgelenk) bestehen, die einzeln oder in Kombination getragen werden können. XoSoft ist ein weiches Exoskelett, welches in vier iterativen Schritten (Alpha, Beta 1, Beta 2 und Gamma) entwickelt wird. Die Entwicklung des XoSoft folgt dem benutzerzentrierten Design Prinzip. Vor Beginn der Entwicklung und nach jedem Entwicklungsschritt werden primäre, sekundäre und tertiäre Nutzer zu Ihren Erwartungen, Ansprüchen, Befürchtungen und, wenn sie den XoSoft selber getestet haben, zu unmittelbarem Benutzerfeedback befragt. Primärnutzer sind Patienten mit Gehstörungen aufgrund von Schlaganfall, inkompletter Querschnittslähmung oder Alters. Sekundäre Nutzer sind therapeutische und pflegende Fachpersonen sowie Angehörige. Tertiäre Nutzer sind Kostenträger wie beispielsweise Versicherer. Neben dem Benutzerfeedback wird bei jedem iterativen Entwicklungsschritt die grundlegende Funktionalität der Prototypen, bezogen auf die Biomechanik, überprüft. Dafür werden drei gesunde Personen sowie jeweils drei primäre Nutzer nach Schlaganfall, inkompletter Querschnittslähmung und Gangstörungen aufgrund von Altersveränderungen im Bewegungslabor untersucht.

    Erste Ergebnisse zum aktuellen Entwicklungsschritt Beta 2, ein Rückblick auf die Ergebnisse der vorherigen Befragungen sowie Ergebnisse der Beta 2 Messungen und eine Rückschau auf die vorherigen Prototypen werden im Vortrag präsentiert.

    Teilnehmerbegrenzung

    Referenten

    M.Sc. Christoph Bauer

    Leiter Forschungsgruppe Bewegungslabor; Stv. Leiter Forschungsstelle Physiotherapiewissenschaft, ZHAW Institut für Physiotherapie

    Raum

    Tagungsraum 2

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