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    Individuelle Bewegungs- und Sportförderung in der Kinderonkologie (S-26)

    Samstag, 29. September 2018 I 12:30 - 13:15

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    Agenda des Vortrags:

    1) Theoretischer Hintergrund und Forschungsstand

    2) Konzept und praktische Umsetzung

    3) Fallbeispiele aus der Praxis

    4) Unterstützung und Ansprechpartner

    5) Diskussion und Fragen

    Eine Krebserkrankung im Kindes- und Jugendalter und die damit verbundene intensive und umfangreiche Therapie haben häufig kurz- und langfristige Beeinträchtigungen auf physischer und psychischer Ebene zur Folge. Mit dem Kontaktverlust zum sozialen Umfeld und langen behandlungsbedingten Isolationsphasen geht in der Regel eine Einschränkung der bewegungsbezogenen und sportlichen Aktivitäten in Schul-, Vereins- und Freizeitsport einher. Besonders im Kindes- und Jugendalter sind jedoch Bewegung und Sport essentiell für eine gesunde Entwicklung im physischen, kognitiven, motorischen und psychosozialen Bereich. Übersichtsarbeiten und aktuelle Studien im kinderonkologischen Setting geben bereits vielversprechende Hinweise auf die positiven Auswirkungen spezifischer Bewegungs- und Sportförderung u.a. auf die Lebensqualität, die körperliche Leistungsfähigkeit, den Gesundheitszustand und die Fatigue-Symptomatik sowie krankheits- und therapiebedingte Spätfolgen. Schwierigkeiten und Barrieren bei der Umsetzung der Bewegungsförderung ergeben sich oftmals aufgrund von fehlenden Angeboten, Informations- und Aufklärungsmangel, Unsicherheiten auf Seiten der Betroffenen, des Fachpersonals sowie der Sportlehrer und Vereinstrainer bei der Rückkehr in bestehende Sportstrukturen. Grundsätzlich gilt jedoch die Devise: Es geht, man muss nur wissen wie! Der Vortrag gibt einen Überblick zur Bedeutung von Bewegung und Sport während und nach einer Krebserkrankung im Kindes- und Jugendalter sowie über den aktuellen Forschungsstand. Die Darstellung eines Konzeptes zur praktischen Umsetzung von Maßnahmen zur Bewegungs- und Sportförderung im stationären Bereich und in der Nachsorge vermittelt Rahmenbedingungen, Voraussetzungen und relevante Hinweise zu möglichen Barrieren. Anhand von Fallbeispielen werden typischerweise auftretende Hemmnisse bei der Wiedereingliederung in Sportstrukturen nach Therapieende besprochen und mögliche Lösungsansätze diskutiert. Hilfreiche Tipps und Ansprechpartner sowie Unterstützungsmöglichkeiten werden zudem vorgestellt. Eine abschließende Zusammenfassung und Diskussion ermöglicht den fachlichen Austausch und bietet Raum für Fragen.

    Referenten

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    Dr. rer. medic. Sabine Kesting

    Sportwissenschaftlerin, wissenschaftliche Mitarbeiterin TU München, Kinderklinik München Schwabing und Lehrstuhl für Präventive Pädiatrie

    Raum

    Tagungsraum 2

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