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    Posturographie als Methode der Gleichgewichtsmessung State of the Art (W-22)

    Samstag, 29. September 2018 I 11:30 - 13:00

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    Eine wichtige Voraussetzung für die Mobilität im Alltag stellt die posturale Kontrolle dar. Sie wird häufig auch als der beste Prädiktor für ein selbständiges Leben zu Hause genannt. Posturale Kontrolle bedeutet die Haltung des Körpers im Raum zu kontrollieren. Dabei kann sich die posturale Kontrolle auf einzelne Körpersegmente oder auch auf die Ganzkörperkontrolle beziehen. Zum einen zielt der Begriff „posturale Kontrolle“ ab auf die posturale Orientierung, die Kontrolle zwischen einzelnen Körpersegmenten oder zwischen Körper und Umwelt. Zum anderen bezieht er sich auf die posturale Stabilität bzw. Balance, also das Vermögen, den Körper in einem Gleichgewicht zur Erdvertikalen zu halten. Dies gilt sowohl für „statische“ Körperhaltungen wie das Sitzen und Stehen, als auch für dynamische Bewegungen. Um das Gleichgewicht unseres Körpers zu kontrollieren, verarbeiten wir eine Reihe sensorischer Informationen und produzieren komplexe willkürmotorische Bewegungen. Im Workshop werden für die Gleichgewichtsregulation relevante Körperstrukturen aufgezeigt und Strategien der Standkontrolle dargelegt. Verschiedene neurologische Erkrankungen als Ursache motorischer Defizite mit der daraus resultierenden Unfähigkeit, das Körpergewicht zu tragen bzw. in Stabilisierungsprozesse mit einzubeziehen und Ursache perzeptiver Störungen sensorischer Information, die die aktuelle Körperorientierung nicht hinreichend wiederspiegelt, werden exemplarisch besprochen. Beides, motorisches und sensorisches Defizit, führt zu einer Instabilität des Gleichgewichts und erhöht das Sturzrisiko. Zur Überprüfung der Gleichgewichtskontrolle wurden eine Vielzahl an Assessments und Testverfahren entwickelt. Die Auswahl der richtigen Methode hängt dabei stark von der Zielstellung der diagnostischen Untersuchung ab. Ein häufig verwendetes Verfahren im Labor und in Kliniken ist die Posturographie. Mit diesem Verfahren können Körperschwankungen erfasst und anhand verschiedener Parameter dargestellt werden. Unterschiedliche Anwendungsformen der Posturographie, wie z.B. die statische und dynamische Posturographie oder auch der Sensory Organization Test, werden besprochen und diskutiert. Im Workshop stehen zwei Posturographie-Systeme zur Verfügung, mit denen die besprochenen Methoden praktisch angewendet werden können.

    Teilnehmerbegrenzung

    Referenten

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    Dr. Carmen Krewer

    Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Schön Klinik Bad Aibling

    Raum

    Tagungsraum 3

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