Zur Sprachwahl
Zur Metanavigation
Zur Sucheingabe
Zur den Bannertabs
Zur Hauptnavigation
Zum Inhalt
Header Mobile Header

    Atemtherapie jenseits von Kontaktatmung – der Weg aus dem Teufelskreis bei COPD und Lungenemphysem (WS-15)

    06.09.19 | 16:30 – 18:00 Uhr

    Art der Veranstaltung
    Kongressworkshop
    Veranstaltungsort:
    RuhrCongress Bochum, Tagungsraum 1
    Kategorie:
    medizinische Rehabilitation, Sporttherapie, Sportmedizin, Reha- und Gesundheitssport, Physikalische Medizin und Rehabilitation
    Zielgruppe:
    Trainer und Übungsleiter Reha- und Gesundheitssport, Sporttherapeuten, Physiotherapeuten
    Teilnahme-empfehlung

    Juniorclass

    Referent:

    Reha Vital Essen (Zwanzig Neun Fünf)
    Frau Sarah Finger

    Reha Vital Essen (Zwanzig Neun Fünf)
    Frau Andrea Huhn

    Sprachen:
    Deutsch
    Agenda:

    Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) stellt mit einer hohen Krankheitslast und als eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland eine zunehmende Herausforderung für das Gesundheitssystem dar. Neben der psychosozialen Belastung für Betroffene und Angehörige ist die Gefahr von einhergehenden Begleiterkrankungen stark erhöht. In der Physiotherapie ist die Behandlung von chronischen Lungenerkrankungen ein relevantes Berufsfeld mit vielen Einflussmöglichkeiten auf den Verlauf der Erkrankung, die Leistungsfähigkeit und die Lebensqualität der Betroffenen.

    Patienten erfahren in ihrem Alltag eine stetige Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes. Atemnot und Erschöpfung sind ein ständiger Begleiter und führen zu einem Vermeidungsverhalten von Anstrengungen. Sozialer Rückzug wegen unangenehmen Hustens ist keine Seltenheit und körperliche Schonung führt immer weiter in den Teufelskreis der Dekonditionierung.

    Die aktuelle Leitlinie der DGP sowie das Disease-Management-Programm empfehlen nach evidenzbasierten Kriterien regelmäßiges Training. Die Atemphysiotherapie und Trainingstherapie bei COPD und Lungenemphysem sollte dabei strukturiert und nach individuellen Bedürfnissen durchgeführt werden. Dabei stellt das Verständnis der Pathophysiologie ein zentrales Element in der zielgerichteten Behandlung dar. Überforderung führt zu Behandlungsabbruch, während bei Unterforderung keine adäquater Belastungsreiz gesetzt wird. Es gilt Patienten mithilfe geeigneter Assessments richtig einzuschätzen, um eine Behandlungsserie aufzubauen und Entwicklungen sichtbar zu machen.

    In unserem praxisbezogenen Workshop diskutieren wir anhand von Fallbeispielen mögliche Therapiemaßnahmen nach aktuellen Standards und führen einige Aspekte der Therapie praktisch durch. Die beiden Säulen der pulmonalen Rehabilitation – Atemtechniken und Trainingstherapie – werden dabei ausführlich dargestellt und vernetzt. Dabei werden die Aspekte Kraft- und Ausdauertraining, Thoraxmobilisation, Sekretolyse, Inhalationsschulung, Entblähung sowie Alltagsprobleme Berücksichtigung finden.

    Impressum| Datenschutz| Leipziger Messe GmbH, Messe-Allee 1, 04356 Leipzig © Leipziger Messe 2019. Alle Rechte vorbehalten