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    Chronische Sprunggelenksinstabilität: Einfluss von befundorientierter Manualtherapie auf Muskelaktivität und posturale Kontrolle (S-19)

    07.09.19 | 09:30 – 10:15 Uhr

    Art der Veranstaltung
    Kongressseminar
    Veranstaltungsort:
    RuhrCongress Bochum, Congress Saal
    Kategorie:
    medizinische Rehabilitation, Sporttherapie, Sportmedizin, Reha- und Gesundheitssport, Physikalische Medizin und Rehabilitation
    Zielgruppe:
    Trainer und Übungsleiter Reha- und Gesundheitssport, Masseure und medizinische Bademeister, Sporttherapeuten, Physiotherapeuten
    Referent:

    Berner Fachhochschule
    Herr Dr. Slavko Rogan

    Agenda:

    Die Sprunggelenksdistorsion stellt eine der häufigsten Sportverletzungen dar. In der Regel entwickeln 20 bis 40 Prozent der Verletzten eine chronische Sprunggelenksinstabilität (CSI). Personen mit einer CSI zeigen im Vergleich zu Personen mit einer Sprunggelenksdistorsion mehr Rezidive oder Defizite in der posturalen Kontrolle. Eine reduzierte posturale Kontrolle wird mit einem erhöhten Risiko für Sprunggelenksdistorsionen assoziiert.

    In der letzten Dekade haben sich die Behandlungsalgorithmen gewandelt, sodass CSI größtenteils konservativ behandelt wird. Mit Blick auf Behandlungsalgorithmen zeigen aktuelle Forschungsergebnisse auf, dass passive Mobilisationsmaßnahmen bei Personen mit CSI neben einer arthrokinematischen Komponente auch multidimensionale Prozesse im Sinne eines Reflexverhaltens auslösen. In der Regel werden während Forschungsuntersuchungen standardisierte Mobilisationstechniken am oberen Sprunggelenk (OSG) angewendet. Die weiteren Gelenke am Fuß und das untere Sprunggelenk (USG) werden dabei außen vor gelassen. Jedoch erscheint es für die Praxis relevanter zu sein, wenn befundorientierte Maßnahmen zur Anwendung kommen. Hierbei werden die Fußwurzelknochen, das OSG und das USG untersucht. Wird dabei eine Mobilisationseinschränkung festgestellt, erfolgt eine befundorientierte manualtherapeutische Behandlung.

    Diese Forschungslinie möchte folgende Frage beantworten: Führt eine befundorientierte passive Gelenkmobilisation bei Personen mit CSI zu Effekten auf die Muskelaktivierung und die posturale Kontrolle?

    In diesem Vortrag wird die Forschungslinie eines CSI-Projekts erläutert. Dabei wird aufgezeigt, welche Schritte nötig sind, um in einer Hauptstudie unmittelbare und langfristige Interventionseffekte einer befundorientierten manualtherapeutischen Maßnahme in einer randomisierten kontrollierten Crossover-Studie untersuchen zu können.

    Folgende Schritte werden vorausgeschaltet: Zu Beginn erfolgte eine systematische Literaturübersichtsarbeit, um den aktuellen Forschungsstand zur Forschungsfragestellung aufzuzeigen. Im nächsten Schritt wurde eine Einzelfallstudie durchgeführt, um erste Hypothesen formulieren zu können. Anschließend wurden zwei Machbarkeitsstudien durchgeführt: eine Studie mit standardisierter Intervention und die zweite Studie mit befundorientierter Maßnahme. Die beiden Machbarkeitsstudien analysierten Prozesse wie Interventionssicherheit, Adhärenz und die Durchführbarkeit des Studiendesigns. Des Weiteren wurden Interventionseffekte ermittelt.

    Aus den Erkenntnissen kann die Hauptstudie geplant werden. Die Hauptstudie möchte Effekte von befundorientierter manualtherapeutischer Behandlung bei Personen mit CSI auf die neuromuskuläre Aktivität der sprunggelenksumgreifenden Muskulatur und das dynamische Gleichgewicht analysieren, interpretieren und diskutieren.

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