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    Effekte pulmonaler Rehabilitation (S-11)

    Training bei COPD

    06.09.19 | 14:15 – 15:00 Uhr

    Art der Veranstaltung
    Kongressseminar
    Veranstaltungsort:
    RuhrCongress Bochum, Congress Saal
    Kategorie:
    medizinische Rehabilitation, Prävention, Sporttherapie, Reha- und Gesundheitssport
    Zielgruppe:
    Sporttherapeuten, Physiotherapeuten, Trainer und Übungsleiter Reha- und Gesundheitssport
    Veranstalter

    Teilnehmerbegrenzung

    Referenten

    Juniorclass

    Referent:

    ZWANZIG-NEUN-FÜNF (Reha Vital GmbH)
    Herr Dr. Sebastian Teschler

    Agenda:

    Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung COPD stellt eine zunehmende Herausforderung im deutschen Gesundheitssystem dar. Zugleich entstehen damit enorme Chancen und Potenziale für die Physiotherapie.

    Patienten mit COPD leiden insbesondere unter körperlicher Belastung an Atemnot und Erschöpfung, die negativen Einfluss auf die körperliche Belastbarkeit haben. Sie neigen deshalb dazu, körperliche Anstrengung zu meiden. Körperliche Schonung führt aber zu einer Dekonditionierung des Herz-Kreislauf-Systems, der Muskulatur und begünstigt Begleiterkrankungen wie Osteoporose und Diabetes, die sich negativ auf den ursächlichen Bewegungsmangel auswirken – die Atemnot nimmt zu. Diese verhängnisvolle Spirale endet in einer erheblichen körperlichen Schwächung mit negativen Auswirkungen auf die Lebensqualität und Belastbarkeit des Erkrankten.

    Die pulmonale Rehabilitation unter Einschluss von Training ist eine evidenzbasierte Behandlungsstrategie, die diesem Trend entgegenwirkt. Rehabilitationsmaßnahmen führen zu einer Verbesserung der Atemnot und des Gesundheitszustandes. Vor diesem Hintergrund empfiehlt die aktuelle COPD-Leitlinie der DGP ein regelmäßiges körperliches Training in einer Frequenz von einmal pro Woche bis täglich und in einer Dauer von zehn bis 90 Minuten pro Trainingseinheit. Ebenso sieht das kürzlich erschienene Disease-Management-Programm COPD ein ein- bis zweimal wöchentliches körperliches Training vor. Aber wovon genau profitieren unsere Patienten und wie sollte ein Training gestaltet sein?

    Trainingsgestaltung und Durchführung bei Patienten mit COPD sind durchaus anspruchsvoll. Belastungsabhängige Atemnot, aber auch andere Symptome wie Ermüdung der Beine, Erschöpfung und Sauerstoffmangel sind häufige Gründe für Belastungsabbruch. Das Verständnis der Trainingsmethoden und der Pathophysiologie der Erkrankung ist entscheidend für eine erfolgreiche Intervention und die Grundlage für eine zielorientierte physiotherapeutische Behandlung.

    Für die Rekonditionierung von COPD-Patienten sind Rehabilitationssport (Lungensport) sowie die Heilmittel Krankengymnastik Atemtherapie (KG AT) und gerätegestützte Krankengymnastik (KGG) verordnungsfähig.

    Die neuen Regelungen des langfristigen Heilmittelbedarfs und die seit Oktober 2017 bestehende Verordnungsmöglichkeit nach Maßgabe der Heilmittel-Richtlinie im Rahmen des Entlassmanagements bieten der Physiotherapie die Möglichkeit einer direkten und nachhaltigen Versorgung von Patienten mit COPD.

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