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    Evidenzbasierte Rehabilitationskonzepte bei Arthrose auf Basis der ICF (WS-16)

    06.09.19 | 16:30 – 18:00 Uhr

    Art der Veranstaltung
    Kongressworkshop
    Veranstaltungsort:
    RuhrCongress Bochum, Tagungsraum 2
    Kategorie:
    medizinische Rehabilitation, Physikalische Medizin und Rehabilitation
    Zielgruppe:
    Trainer und Übungsleiter Reha- und Gesundheitssport, Masseure und medizinische Bademeister, Sporttherapeuten, Physiotherapeuten
    Teilnahme-empfehlung

    Juniorclass

    Referent:

    Gesundheitscampus Göttingen
    Herr Dr. Holger Hoffmann

    Gesundheitscampus Göttingen
    Frau Dr. Julie Kux

    Gesundheitscampus Göttingen
    Herr Dr. Markus Wuttke

    Agenda:

    Physiotherapeuten sind als Leistungserbringer im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung verpflichtet, sich am Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse und der fachlich gebotenen Qualität zu orientieren. Für das therapeutische Handeln werden somit die externe Evidenz als wissenschaftlicher Wirkungsnachweis sowie die Rolle einer evidenzbasierten Praxis elementar. Eine evidenzbasierte Therapie integriert die besten verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse in die klinische Entscheidungsfindung. Wie können Therapeuten angesichts der Vielzahl wissenschaftlicher Veröffentlichungen herausfiltern, was qualitativ hochwertig und für ihre Patienten hilfreich ist?

    Monoprofessionelle Behandlungskonzepte reichen nicht aus, um Patienten mit chronischen Erkrankungen in der ambulanten Physiotherapie umfassend zu betreuen. Gerade die vermehrte Anwendung der ICF mit einem zunehmend bio-psycho-sozialen Verständnis von Krankheit und deren Folgen machen die Rehabilitation ständig komplexer. Hier zählt die Arthrose zu den 13 häufigsten Einzeldiagnosen bei niedergelassenen Ärzten. Allein die Kniegelenksarthrose fällt mit einem Anteil von sechs Prozent an allen Behandlungsfällen unter die 17 häufigsten Einzeldiagnosen. Die Ausgaben für Arthroseerkrankungen durch die Inanspruchnahme von ambulanten und stationären Versorgungseinrichtungen werden auf 7,62 Milliarden Euro jährlich (2008) beziffert. Um diesen ständig weiterwachsenden Gesundheitsausgaben Herr zu werden, finden in physiotherapeutischen Behandlungsansätzen immer neue Gesundheitsbereiche Einzug, die weit über das klassische Tätigkeitsfeld der Physiotherapie hinausreichen. So werden in der Literatur Evidenzen für Maßnahmen aus den Bereichen Patientenedukation, Training, Physiotherapie, Medikation und Ernährung beschrieben, denen eine moderne Physiotherapie gerecht werden muss. Allerdings werden diese Maßnahmen häufig nur in einzelnen Studien untersucht und finden selten Einzug in ein ganzheitliches Behandlungskonzept in der Praxis. Um nun eigene Konzepte zur Behandlung spezifischer Erkrankungen in der Praxis aus der aktuellen Evidenz heraus zu entwickeln, braucht ein Physiotherapeut spezifische Kompetenzen.

    In einem praktischen Workshop vermitteln wir Physiotherapeuten am Beispiel der Rehabilitation von Arthrose zunächst die wichtigsten grundlegenden Kompetenzen, um eigenständig moderne Rehabilitationskonzepte für ihre Praxis zu entwickeln. Im Anschluss erfahren die Teilnehmenden, wie diese dann praktisch in die eigenen Therapieprozesse integriert werden können. Dabei legen wir sowohl besonderen Wert auf die Anwendung evidenzbasierter Messinstrumente und deren Integration in den Praxisalltag als auch auf die umfassende Planung des Therapieprozesses mit der gemeinsamen Zieldefinition, der Auswahl des geeigneten Outcomes und der Gestaltung einer interprofessionellen Kommunikation. Darüber hinaus werden ausgewählte physiotherapeutische Maßnahmen vorgestellt und mit den Teilnehmenden gemeinsam erarbeitet.

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