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    Mobile Rehabilitation (S-32)

    Eine neue Option im gewohnten Wohnumfeld

    07.09.19 | 16:30 – 17:15 Uhr

    Art der Veranstaltung
    Kongressseminar
    Veranstaltungsort:
    RuhrCongress Bochum, Congress Saal
    Kategorie:
    medizinische Rehabilitation
    Zielgruppe:
    Trainer und Übungsleiter Reha- und Gesundheitssport, Masseure und medizinische Bademeister, Sporttherapeuten, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten
    Referent:

    Klinikum Bremen-Ost
    Herr Dr. Rudolf Siegert

    Sprachen:
    Deutsch
    Agenda:

    Mobile Rehabilitation ist eine besondere Form der ambulanten Rehabilitation. Nach § 40 SGB V besteht hierauf ein Rechtsanspruch. Voraussetzung ist, dass aufgrund besonderer Kontextfaktoren die Rehabilitationsziele nur beziehungsweise besser im gewohnten Wohnumfeld erreicht werden können.

    Obwohl nach Gesetzeslage bei Vorliegen der Voraussetzungen generell ein Anspruch auf mobile Rehabilitation besteht, ist dieses Versorgungsangebot in Deutschland nicht flächendeckend umgesetzt.

    Zurzeit werden überwiegend Leistungen der mobilen geriatrischen Rehabilitation erbracht. Bei klassischen Indikationen wie Frakturen, Schlaganfällen oder anderen schweren Erkrankungen liegen als besondere Kontextfaktoren beziehungsweise spezifische Indikationskriterien für die mobile Form zusätzlich erhebliche Schädigungen

    - mentaler Funktionen oder

    - mentaler Funktionen verhaltensbezogener Art oder

    - der Stimm-, Sprech- und Sprachfunktion oder

    - der Seh- beziehungsweise Hörfunktion

    vor.

    Es handelt sich in der Regel um Rehabilitanden mit einem entsprechenden Pflege- beziehungsweise Assistenzbedarf, die aufgrund dieser Konstellationen sogar in ambulanten oder stationären geriatrischen Einrichtungen nicht optimal rehabilitiert werden können.

    Allerdings kann dies auch für Menschen unterhalb des geriatrischen Alters gelten. Bei dieser Rehabilitandengruppe können zu den oben genannten Kriterien zusätzlich erhebliche Schädigungen neuromuskuloskelettaler und bewegungsbezogener Funktionen, kardiovaskulärer und das Atmungssystem betreffender Funktionen sowie auch angeborene oder erworbene Mehrfachbehinderung mit hohem Assistenz- und Pflegebedarf die mobile Form der Rehabilitation begründen.

    Der Vortag stellt die Rahmenbedingungen der mobilen geriatrischen beziehungsweise indikationsspezifischen Rehabilitation dar und zeigt die besonderen Perspektiven für Menschen mit Pflegebedarf zu Hause, aber auch in Einrichtungen auf.

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