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    Radikulopathie – State of the Art (S-04)

    Was wirkt wirklich?

    06.09.19 | 10:30 – 11:15 Uhr

    Art der Veranstaltung
    Kongressseminar
    Veranstaltungsort:
    RuhrCongress Bochum, Congress Saal
    Kategorie:
    medizinische Rehabilitation, Sporttherapie, Reha- und Gesundheitssport, Management
    Zielgruppe:
    Trainer und Übungsleiter Reha- und Gesundheitssport, Sporttherapeuten, Physiotherapeuten
    Referent:

    PULZ im Rieselfled / McKenzie Insititut D|CH|A
    Herr Christian Garlich

    Agenda:

    Das Ziel dieser Präsentation ist es, die Evidenz und Behandlung mit nützlichen klinischen Tipps anhand eines Patientenbeispiels näher zu beleuchten, sodass der Teilnehmer ein besseres Verständnis zur Vielseitigkeit eines radikulären Syndroms bekommt und dem Betroffenen eine effektive und patientenorientierte Behandlung anbieten kann. Der Vortrag konzentriert sich dabei auf vier Schlüsselbereiche:

    1. Problem der Terminologie

    Die Radikulopathie wird häufig auch als ein „eingeklemmter Nerv“ bezeichnet, bei der ein oder mehrere Nerven betroffen sind und einen Funktionsverlust aufweisen (Neuropathie). Die Terminologie der verschiedenen Begriffe wie Ischialgie (Sciatica), radikulärer Schmerz und Radikulopathie ist allerdings nur unzureichend definiert.

    2. Warum will die Neurologie nicht so, wie wir denken?

    Bei einem radikulären Syndrom ist die Testung der Neurologie unabdingbar und hat einen hohen Stellenwert in der Diagnostik bei Arzt wie Therapeut. Allerdings sind viele dieser Tests bei radikulären Syndromen in der LWS (58 Prozent) und der HWS (33 bis 63 Prozent) negativ. Auch bei der Symptomlokalisation sind bis zu 66 Prozent der Symptome keinem klaren Dermatom zuzuordnen, wodurch sich die Frage stellt: Was testen wir eigentlich?

    Bei den gängigen neurologischen Tests untersuchen wir nur 20 Prozent der Nervenfasern. Hierbei handelt es sich um die dick myelinisierten Fasern, die für Motorik und Berührung zuständig sind. Aus diesem Grund fallen die Tests häufig negativ aus und dienen somit nur begrenzt in der Diagnostik von radikulären Syndromen.

    Durch die Verletzung des Nervs werden die meisten myelinisierten und nicht myelinisierten Axone komprimiert, wodurch es zu einer „remote immune-mediated inflammation“ (entfernten immunvermittelten Entzündung) kommt. Dabei kommt es zur Ausschüttung von Entzündungsmediatoren im Bereich der Läsion und im dorsalen Wurzelganglion, welche sich auf andere Segmente auswirkt. Durch diesen Prozess lässt sich die nichtdermatomale Schmerzausbreitung bei einem radikulären Syndrom erklären.

    3. Anamnese, klinische Untersuchung und neurologische Tests

    Anhand des Patientenbeispiels werden dem Teilnehmer die typischen Symptome und Zeichen eines radikulären Syndroms nähergebracht.

    4. Management eines radikulären Syndroms

    Anhand des Patientenbeispiels wird der mögliche Verlauf eines radikulären Syndroms vorgestellt. Wichtige Aspekte der Edukation, des Managements und der Übungswahl werden ebenfalls beleuchtet.

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