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    Schulbasierte Ergotherapie (S-21)

    Entwicklung von Apps im Rahmen des Pädiatrischen Ergotherapeutischen Assessments und Prozessinstruments (PEAP)

    07.09.19 | 10:00 – 10:45 Uhr

    Art der Veranstaltung
    Kongressseminar
    Veranstaltungsort:
    RuhrCongress Bochum, Tagungsraum 3
    Kategorie:
    Ergotherapie
    Zielgruppe:
    Ergotherapeuten
    Referent:

    Alice Salomon Hochschule Berlin
    Frau Prof. Dr. Elke Kraus

    Sprachen:
    Deutsch
    Agenda:

    Schulbasierte Ergotherapie ist im Kontext der Inklusion als Teil eines interprofessionellen Teams vorgesehen - die Umsetzung dieser gesetzlichen Regelung ist aber langsam und schwierig. Konzeptionell, inhaltlich und pragmatisch müssen sich Ergotherapeuten selber den Weg in die Schulen bahnen. Um diesen Prozess zu unterstützen, wird im Rahmen des Pädiatrischen Ergotherapeutischen Assessment und Prozessinstrument (PEAP) eine app-basierte Erweiterung entwickelt, die an Schulen mit einem integrativen sowie inklusiven Ansatz eingesetzt werden kann.

    Das PEAP ist ein in Deutschland entwickeltes Instrument für 3-8-jährige Kinder welches alterstypische Betätigungen aus Sicht des Kindes, Eltern, Erzieher/Lehrer sowie aus Therapeutensicht erfasst. Es besteht aus zwei Teilen. Der eine Teil ist ein standardisiertes Assessment, in dem der altersentsprechende Betätigungsstatus eines Kindes aus unterschiedlichen Perspektiven erfasst, eingeschätzt und systematisch zusammengefasst wird. Das PEAP­-Assessment ist standardisiert und basiert auf 15 alterstypischen Betätigungsfeldern, deren Inhalte über intensive Literaturrecherchen und mehrere Studien entwickelt wurden. Der zweite Teil umrahmt das PEAP-Assessment und wird als das PEAP-Prozessinstrument bezeichnet, welches den gesamten ergotherapeutischen Prozess unterstützt. Es kann nach Bedarf in Teilen oder vollständig eingesetzt werden und bietet eine Reihe von Formularen und Strukturen an, die den klientenzentrierten und betätigungsorientierten Prozess in der Pädiatrie unterstützen können.

    Für Schulkinder ab 9 Jahren verlagern sich die Lebenswelten zunehmend auf Schule und Freunde, und vor allem der Schulkontext kann mit der bisherigen PEAP Struktur nicht gut erfasst werden. Außerdem werden im Rahmen der Inklusion nicht unbedingt therapeutische Assessments eingesetzt, nichtsdestotrotz gilt es den Status Quo zu erfassen. In der PEAP Erweiterung, dem PEAP-sET (schulbasierte Ergotherapie) bleibt das Prinzip der Klientenzentrierung, Betätigungsorientierung, das standardisierte Erfassens und Zusammenführung von multiplen Sichtweisen (Lehrer_innen, Mitschüler_innen, einzelne Schüler_innen, Therapeut_innen, Eltern), sowie die systematische Strukturierung des Vorgehens erhalten, wobei die schulischen Struktur statt des ergotherapeutischen Prozesses eingesetzt wird. In diesem Workshop werden erste Versionen der App und der Instrumente des PEAP-sETs interaktiv vorgestellt und diskutiert. Teilnehmer_innen werden in die Thematik eingeführt, indem zum einen das PEAP und seine Weiterentwicklung zur schulbasierten Ergotherapie kurz vorgestellt wird. Auch der Kontext Schule und die Begriffe Inklusion und Integration werden erläutert. In Kleingruppen werden dann die Instrumente und Apps ausprobiert, analysiert und diskutiert, inwieweit sie die Ergotherapeut_innen sowie auch Lehrer_innen unterstützen, und die Ergebnisse werden am Schluss zusammengetragen.

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